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Желнова Е. С. Zwischensprachliche Interferenz beim Erlernen der zweiten Fremdsprache [Текст] // Теория и практика образования в современном мире: материалы V междунар. науч. конф. (г. Санкт-Петербург, июль 2014 г.). — СПб.: СатисЪ, 2014. — С. 3-4.

Der Artikel erfasst einen weiten Problemkreis auf dem Gebiet Erlernen der zweiten Fremdsprache. Der Text enthält viele Angaben über Ähnlichkeiten und Unterschiede von zwei, in einigen Fällen, drei Sprachen. Dieses Wissen hat nach der Meinung des Autors viele Vorteile.

Schlüsselwörter: Muttersprache, Fremdsprache, Einfluss, Normabweichung, Interferenz, Ähnlichkeit, Unterschied, Übertragung, beherrschen, zusammenfallen, spezielle sprachliche Mittel, Empfänger.

Heute sind viele Leute nicht nur Mutter-, sondern auch Fremdsprachen sprechen. Und kann sein, dass wenn wir erfolgreich eine Sprache beherrschen, beginnen wir zweite erlernen. Laut der Statistik sind diese Fremdsprachen öfter Englisch und Deutsch. Aber bald verstehen wir, zweite Sprache fällt uns schwerer als erste. Zwar über dieses Problem möchte ich heute sprechen.

Beim Erlernen zwei oder mehr Fremdsprachen entsteht ihr Einfluss aufeinander. Dieser Einfluss kann sowohl negativ als auch positiv sein.

Die Normabweichungen zwei Sprachen als Sprachkontaktergebnis heißt Interferenz. Die Interferenzerscheinungen kann man vorsagen.

Beim Erlernen der Fremdsprachen ist es wichtig und nötig, Ähnlichkeit und Unterschied zwischen den Kontaktsprachen auf verschiedenen Ebenen zu betrachten. Das erleichtert die Beherrschung einer zweiten Sprache auf der Basis ihrer Mutter- und ersten Fremdsprache. In unserem Fall ist das Erlernen der deutschen Sprache als zweite Fremdsprache nach Englisch.

Häufige Interferenzerscheinungen und ihre Übertragung hängen von der Sprachentwicklung in der Muttersprache und in der ersten Fremdsprache ab. Je besser wir die erste Fremdsprache beherrschen, desto weniger Interferenzerscheinungen sind da, und desto mehr Möglichkeiten gibt es für eine positive Übertragung.

I. Betrachten wir die Erscheinungen, die mit der russischen Sprache nicht zusammenfallen, aber die mit der englischen Sprache etwas Gemeinsames haben.

1) Infinitiv

а) ohne zu/ to nach Modalverben:

deu: Sie will einen Brief schreiben.

eng: She will write a letter.

b) mit zu/ to:   

deu: Er begann zu schreiben.

eng: He began to write.

2) Pronomen: es, it

deu: Es schneit.

eng: It rains.

rus: Идет дождь.

3) Adjektiv: Steigerungsstufen. Suffix — er

deu: langsam — langsamer.

eng: slow — slower.

II. Betrachten wir die Erscheinungen, die mit den russischen und englischen Sprachen zusammenfallen.

1) Präsens für die Zukunft:

deu: Ich komme morgen.

eng: I come tomorrow.

2) Personalpronomen. Wir gebrauchen keine Personalpronomen bei Imperativ:

deu: Lies! Lest!

eng: Read!

rus: Читай! Читайте!

III. Betrachten wir die Erscheinungen, die mit der russischen Sprache zusammenfallen, aber nicht mit der englischen Sprache.

1) Präsens im Neben-, Objektsatz, mit Verben im Präteritum im Hauptsatz:

deu: Sie sagte, dass sie kommt.

eng: She said, she came.

rus: Она сказал, что она придет.

2) Gebrauch von Personalpronomen it zu den unbelebten Substantive:

deu: die Zeitung — sie.

der Monat — er.

das Fenster — es.

eng: the magazine — it.

the month — it.

the window — it.

rus: газета — она.

месяц — он.

окно — оно.

IV. Betrachten wir die Erscheinungen, die in drei Sprachen nicht zusammenfallen.

1) Passiv mit werden

Die Einhaltung der Rahmenkonstruktion in der deutschen Sprache, keine Kette wie in der englischen Sprache.

deu: Die Schule wird gebaut.

Die Schule wurde gebaut.

Die Schule ist gebaut worden.

eng: The school is built.

The school was built.

The school has been built.

rus: Дом был построен.

2) Passiv mit von, durch

deu: Ich wurde von der Freundin geweckt.

Ich wurde durch das Handy geweckt.

eng: I was woken by my friend.

I was woken by the handy.

3) Pronomen es

deu: Es ist mein Bruder.

4) Unbestimmtes Personalpronomen man

deu: Man spielt Ball.

Die Interferenz beim Erlernen der Fremdsprachen ist ein unvermeidliches Phänomen, aber der sog. kontrastive Standpunkt ist imstande dieses Problem zu überwinden. Wir können die Interferenz durch spezielle sprachliche Mittel verringern, und dabei müssen wir die Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen den Mutter- und Fremdsprachen, mit denen wir arbeiten, klar sehen. Sonst kann das Erlernen der Sprache kompliziert werden oder sonst kann die zwischensprachliche Interferenz endlich zur Blockierung der übermittelten Information führen, die dann vom Empfänger nicht aufgenommen wird. [1, S. 456]

Referenzen:

1.                   Zhelnova, Y. S. Übersetzung und die zwischensprachliche Interferenz / Y. S. Zhelnova // The First International Conference on European Conference on Languages, Literature and Linguistics. — 2014. — № 1. — С. 453–456.

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