Библиографическое описание:

Бондарева Ю. С., Куцова Э. Л. Business Process Outsourcing als eine Sonderform des Outsourcings. Analyse der Risiken von Outsourcing // Молодой ученый. — 2013. — №6. — С. 283-285.

Die modernen Gesellschaften stoßen heutzutage auf den ungeheueren wirtschaftlichen Marktdruck. Nur die Unternehmen können überleben und einen Erfolg erzielen, die ein geschlossenes, wirksames und flexibles Leitungssystem betreiben, um die produktionsbedingten Kosten zu senken und dabei eine hohe Waren- und Dienstleistungsqualität zu sichern. Eines der erfolgreichsten modernen Geschäftsmodelle, das zu den realen Konkurrenzvorteilen führt, ist das Outsourcing.

Der Begriff Outsourcing bezeichnet in der Ökonomie sowie die Auslagerung von selbst erbrachten Leistungen an externe Auftragnehmer, als auch die Übergabe von Firmenbereichen an spezialisierte Dienstleistungsunternehmen, sogenannte Drittunternehmen. Es ist eine spezielle Form des Fremdbezugs von bisher intern erbrachter Leistung, wobei Verträge die Dauer und den Gegenstand der Leistung fixieren. Das grenzt Outsourcing von sonstigen Partnerschaften ab.

Dabei sei erwähnt, dass in Deutschland unter dem Begriff Outsourcing oft die Auslagerung von Arbeitsplätzen in kostengünstigere Tochtergesellschaften verstanden wird [3].

Es gibt natürlich eine Reihe von mit dem Outsourcing verbundenen Problemen. So ist eines der Hauptprobleme mit dem Problem des Vertrauens verbunden, das oft den Kunden stört, sich an einen Outsourcer zu wenden, mit ihm den Vertrag abzuschließen und ihm die Buchführung zu übergeben.

Man unterscheidet zwei Arten vom Outsourcing:

-        IT-Outsourcing;

-        Business Process Outsoursing (BPO) — (Outsourcing der Geschäftsprozesse)

Es gibt auch Betriebsoutsourcing, bei dem es vorausgesetzt wird, dass ein Unternehmen einen Teil der Produktionsprozesse oder vollständig den ganzen Zyklus der Produktion dem Drittunternehmen übergibt.

Unter Outsourcing der Geschäftsprozesse (BPO) versteht man die Übergabe anderer Organisation irgendwelche bestimmte Prozesse, die nicht zur Haupttätigkeit der Gesellschaft gehören.

Bei den Produktionsunternehmen können dem Outsourcing folgende Bereiche übergegeben sein:

-        das Personalmanagement;

-        die Buchführung;

-        das Marketing;

-        die Werbung;

-        die Logistik.

Nach den Prognosen der Entwicklung des Outsourcingmarktes für das Jahr 2012 erwartete die Assoziation BITKOM die Vergrößerung von 4,3 % bis zu 19,4 Mrd. Euro.

In der Tat wurde es in diesem Jahr circa 13 Mrd. Euro auf IT-Auspumpen und ungefähr 6,3 Mrd. Euro auf sogenannte Outsourcing der Businessprozesse ausgegeben. Nämlich hat Cloud Computing das zusätzliche Ausmaß dem Outsourcingmarkt gegeben. Bei Cloud Computing werden die IT-Dienstleistungen im Regime der realen Zeit wie der Service per Internet oder innerhalb des Netzes den Firmen angeboten. Laut Forschungsangaben im Auftrag von BITKOM ist der Umlauf von Cloud in diesem Jahr etwa auf 55 % bis zu 3,5 Mrd. Euro gewachsen.

Es wird vorhergesagt, dass bis zum Jahr 2015 deutscher Markt Cloud noch bis zu 13 Mrd. Euro wachsen wird. Nach der Expertenmeinung werden 1,9 Mrd. Euro des Umlaufes auf das geschäftliche Gebiet des Kunden entfallen, Das Wachstumstempo dieses Segmentes beträgt zurzeit circa 70 % des ganzen Umlaufs. Bis 2015 soll der Umlauf von Cloud im geschäftlichen Sektor viermal d. h. bis zu 8,2 Mrd. Euro zunehmen.

Die besondere Aufmerksamkeit fordert die Betrachtung von BPO (Outsourcing der Geschäftsprozesse). Einerseits trägt er zur engeren Zusammenarbeit mit den Bestellern oder den Lieferanten bei, andererseits kann auch zum Verlust der Unabhängigkeit des Unternehmens führen. Einer der Hauptvorteile vom Outsourcing der Geschäftsprozesse ist die Heranziehung der hochqualifizierten Fachkräfte für die Erfüllung notwendiger Arbeit, die bei dem Unternehmen nicht festangestellt sein sollen. In manchen Fällen sind die Fachkräfte auf dem Bereich Outsourcing der Geschäftsprozesse notwendig, um die vom Personal des Unternehmens unterstützenden Prozesse zu organisieren.

In der langfristigen Perspektive kann solche Outsourcingform das bemerkenswerte Einkommen dem Unternehmensbesitzer bringen. In manchen Fällen ist das Streben, einige Geschäftsprozesse dem Outsourcing zu übergeben, mit dem Wunsch verbunden, sie unter ständiger Kontrolle zu halten und vorhersehbarer zu machen.

Mit der Verfolgung einer «Outsourcing-Strategie» können unterschiedliche Ziele verknüpft sein:

-          Verkleinerung von Fixkostenblöcken;

-          verbesserte Steuerung des Gesamtprozesses und größere Transparenz der Organisation durch Schaffung kleinerer Organisationseinheiten;

-          Kostensenkung durch Rückgriff auf spezialisierte Anbieter, die in dem auszulagernden Bereich größere Erfahrungen bzw. durch höhere Stückzahlen niedrigere Produktionskosten haben;

-          besserer Zugang zu (extern vorhandenen) Kompetenzen. [1].

Es gibt einige wesentliche Risiken, die gerade mit dem Outsourcing verbunden sind, die das Top-Management der Gesellschaft gleich am Anfang analysieren soll:

-          das Strategische Risiko (die Nichterfüllung aus Versehen der für Erfüllung der Arbeiten herangezogenen dritten Person (Outsourcer); die dritte Person kann die Outsourcing in eigenem Interesse betreiben, das mit den allgemeinen strategischen Zielen der Gesellschaft unvereinbar ist;

-          vertragsmäßiges Risiko;

-          das Risiko der Rufschädigung des Geschäftes (die Zusammenwirkung mit den Kunden entspricht den allgemeinen von der Organisation-Auftraggeber bestimmten Standards nicht, oder die Tätigkeit der dritten Person entspricht den ethischen vom Besteller bestimmten Normen nicht);

-          das Operationsrisiko (die misslungene Technologie, die ungenügende Finanzkompetenz des Outsourcers, Betrug oder Fehler);

-          das Reorganisationsrisiko.

Die Aufgabe des Geschäftsleiters besteht darin, die Risiken zu verwalten und sie zu verringern. Es sei betont, dass im Laufe des Übergangs zu Outsourcing die folgenden Strategien verwendet werden können:

-          sorgfältig die Bedingungen und Vertragsbestimmungen durchzuarbeiten

-          die klare und flexible Verwaltungsstruktur festzustellen

-          die wirksame Leitung von Wechselbeziehungen zu gewährleisten

-          das Vorhandensein der Spezialisten in den für die Gesellschaft nötigen Fachgebieten zu gewährleisten: Steuer, Finanzen, Recht.

Die besondere Aufmerksamkeit fordern finanzielle, steuerliche und rechtliche Risiken. Der Finanzdirektor soll die Hauptrisiken studieren und analysieren, die mit den Fragen von Finanz- und Steuergesetzgebung verbunden sind.

In der Tabelle 1 ist die überschlägliche Bewertung von einigen europäischen Ländern angegeben. Diese Bewertung wird auf der Analyse der normativen und juristischen Forderungen gegründet.

Tabelle 1

Forderungen

Deutschland

Schweiz

Österreich

Allgemeine Information:

Sprache

Währung

Deutsch

Euro

Deutsch,

Französisch,

Italienisch

Schweizer Franken

Deutsch

Euro

Bearbeitung von Transaktionen:

Rechnungen

Zahlungsmethoden

Die Rechnungen werden in der Papierform entsprechend den Forderungen des Deutschen Handelsgesetzbuches vorbereitet, die Dokumente werden im Laufe von 10 Jahren bewahrt

Hauptsächlich die elektronische Methode des Geldtransfers

Die Rechnungen werden in der Papier- oder elektronischen Form vorbereitet

Es wird die Methode der elektronischen Zahlungsverkehr verwendet

Die Rechnungen werden in der Papier- oder elektronischen Form vorbereitet

Hauptsächlich die elektronische Methode des Geldtransfers

Verträge

Die Verträge sollen im Laufe von 30 Jahren nach dem Abschluss ihrer Laufzeit bewahrt werden

Die Verträge sollen im Laufe von 10 Jahren bewahrt werden

Die Verträge sollen im Laufe von 7 Jahren bewahrt werden

 Buchungsbelege

Die Dokumente darf man in einem anderen Land bewahren

Die Dokumente darf man in einem anderen Land bewahren

Die Dokumente darf man in einem anderen Land bei der Zutrittsicherstellung zu ihnen bewahren

Datenschutz / die entfernte Datenverarbeitung

Es gibt keine Inlandsgesetze, die die Prüfung der Kreditfähigkeit von ausländischen Kontrahenten verbieten. Die Kundendatenbanken kann man im Ausland enthalten, falls das Datenschutzgesetz Deutschlands erfüllt wird.

Es gibt keine Inlandsgesetze, die die Prüfung der Kreditfähigkeit von ausländischen Kontrahenten verbieten. Die Kundendatenbanken kann man im Ausland enthalten.

Es gibt keine Inlandsgesetze, die die Prüfung der Kreditfähigkeit von ausländischen Kontrahenten verbieten. Die Kundendatenbanken kann man im Ausland enthalten.

Der Leiter soll noch auf dem frühen Verwirklichungstadium des Projektes die inneren Steuerberater und die Rechtsabteilung heranziehen. Es ist erforderlich, den Plan von Benachrichtiging des entsprechenden Finanzamtes über die vorbereitenden Veränderungen auszuarbeiten, nötige Beratungen mit ihm durchzuführen. Die Gesellschaft muss wahrscheinlich einige Maßnahmen treffen, um seine Abstimmungen und Genehmigungen zu erhalten, d.h. die lokalen Kontrollverfahren, die Organisationsstruktur, die Verfahren zur Informationsgewinnung und Aufbewahrung von Dokumenten zu deuten.

Die mit dem Übergang zum Outsouring verbundene Versetzung der Mitarbeiter soll durchdacht und unter Beachtung der Gesetze verwirklicht sein. Gemäß der Arbeitsgesetzgebung sind es die Fragen, die mit den Forderungen und den Arbeitsvertragsbestimmungen, mit den Verfahren der Mitarbeiterversetzung, des Personalabbauens verbunden sind.

Es ergibt sich als Schlußfolgerung, dass verlässliche Zahlen über BPO bzw. HR-BPO in Deutschland zu bekommen, gestaltet sich schwieriger als im Vergleich zum US-amerikanischen Markt. Dies liegt in erster Linie an der Intransparenz des BPO-Markts bzw. daran, dass hierzulande die Outsourcing-Verträge nicht in den Geschäftsberichten der Unternehmen veröffentlicht werden müssen. Hinzu könnte kommen, dass nur wenige Unternehmen ihre Umsätze mit BPO kommunizieren wollen. Diese Aspekte führen u. a. dazu, den BPO-Markt in Deutschland konsequenterweise nicht richtig einschätzen zu können. Im Vergleich zu Deutschland müssen, wie bereits oben angedeutet, US-amerikanische Unternehmen langfristige Outsourcing Verträge in ihren Jahresberichten angeben [2].

Literaturverzeichnis:

1.                  Müller, Susanne Gesa, Müller, Matthias. Betriebs- und Dienstvereinbarungen Outsourcing Analyse und Handlungsempfehlungen: Lehrbuch. — Buchgestaltung: Düsseldorf, Horst F. Neumann Kommunikationsdesign, 2009. — 172 s.

2.                  Tanju, Tüfekciler: Human Resources — Business Process Outsourcing, München. In: www.grin.com. Stand: 2010. URL: http://www.grin.com/de/e-book/167100/human-resources-business-process-outsourcing

3.                  Outsourcing. In: www. de.wikipedia.org. Stand: 2013. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Outsourcing#Anwendungsfelder.

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