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Бекжанов Д. Ю. Institutionenökonomische Analyse der Nachhaltigkeit vom ländlichen Wassermanagement unter Berücksichtigung struktureller Veränderungen in der Landwirtschaft in Usbekistan // Молодой ученый. — 2016. — №12. — С. 1124-1126.



Der Agrarsektor hat in Usbekistan eine im Vergleich zu anderen GUS-Staaten herausragendegesamtwirtschaftliche Bedeutung. Im Jahre 2015 war ca. 30 % aller Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt und tragen zu etwa 15 % zum Bruttoinlandsprodukt bei [12]. In den modernen

Bedingungen sind die Fragen der rationalen Nutzung der natürlichen Ressourcen, besonders Land- und Wasserressorcen sehr aktuell im Land.

In den modernen Bedingungen sind die Fragen der rationalen Nutzung der natürlichen Ressourcen, besonders der Wasserressourcen sehr aktuell in Usbekistan. Allen ist es bekannt, das Problem der Aralsee betrifft nicht nur die Usbekischen Bevölkerung, sondern auch das ganze Zentralasien und die östliche Europa. Hauptgrund dieses ökologischen Problems ist nicht effektive Nutzung des Wassers auf dem Flussgebiet der Aralsee.

Potentielle Möglichkeit des Stromgebietes der Aralsee hat begrenzte Wasserressourcen und ungleichmäßige Verteilung der Wasserströme zwischen den Territorien, wobei der Abfluss der Hauptquellen der Bewässerung, Sirdarja und Amudarja erschöpft ist. Das Defizit des Wassers wird schon besonders in letzten Jahren öfter empfunden. Man muss denken, dass in den nächsten Jahren das Defizit des Wassers deutlich sein wird, und in der Perspektive kann es sogar chronisch werden.

Über mehrere Jahrzehnte russischer Planwirtschaft hinweg wurde in Usbekistan der Bewässerungsfeldbau von Baumwolle als Monokultur betrieben und stetig ausgebaut. Höher Wasser-, Dünger- und Pestizideinsatz führte zu einer starken Versalzung und Belastung der Boden sowie des Drainage- und des Grundwassers. Der Grundwasserflurabstand liegt in 31 % der acht Millionen ha unter zwei Metern, was zu Grundwasserbelastung sowie zu einer zunehmenden sekundären Versalzung der Boden und letztendlich zu erheblichen Ertragseinbußen in der Region führte [11].

Heutige aktuelle Methode der Erstellung von Plänen der Wassernutzung in der Landwirtschaft ist auf den theoretischen Grundlagen, die noch in den zwanzigsten Jahren des vorigen Jahrhundertes von Professor A. N. Janishevskiy in Russland entwickelt worden war, gegründet. Eben war sie nachher in den vierziger Jahren von Professor H. A. Ahmedov vervollkommnet. Doch, diese Methode ist geeignet für die Nutzung auf den großen Territorien, wie z. B. in sowjetischen Kolchosen. Aber, nach der Unabhängigkeit von Usbekistan wurde die Flächennutzung voll geändert, die Bewässerung mit altem System befriedigt die modernen Forderungen der Marktwirtschaft nicht mehr.

Altes System hat keinen direkten Zusammenhang zwischen den technischen und sozial-ökonomischen Kennziffern der Produktivität der Nutzung des Wassers in den Bauernhöfen.

In diesem Zusammenhang, in dieser Arbeit ist es vorgeschlagen, die existierende Technik mit der Berücksichtigung der Entwicklung ihrer wissenschaftlichen Grundlage bis zum Niveau der modernen Forderungen zur Nutzung des Wassers in der Landwirtschaft zu vervollkommnen.

Die Verbindung der wissenschaftlichen Arbeit mit den Forschungsplänen der Regierung. Die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Arbeit werden direkt der Regierung überliefert, weil das Ministerium für Wasser- und Landwirtschaft der Republik Usbekistan und Staatliche Universität Urgentsch eine Reihe von Wirtschaftsverträgen abgeschlossen haben, so dass diese Arbeit gleichzeitig auch als Auftragserfüllung seitens der Universität gilt.

Ziel der wissenschaftlichen Arbeit ist es, die im Rahmen der neuen Institutionenökonomie diskutierten Phänomene und Instrumente zur Lösung der Problematik, die aufgrund Einleitung asymmetrisch verteilter Informationen und Zielkonflikten entsteht, aus Sicht von Farmbetiebe, Wasserbenutzerverbände und Politik zu beleuchten. Es soll überprüft werden, ob in der Praxis vorfindbare Ausgestaltungen von Vertragsbeziehungen bei Wassernutzung als Selektions- und Anreizmechanismen im Sinne der neuen Institutionenökonomie wahrgenommen werden und damit ihre von der neuen Institutionenökonomie postulierten Funktionen erfüllen können. Dies erfolgt mit Hilfe empirisch erhobener Daten. Diese werden unter Gesichtspunkten der neuen Institutionenökonomie analysiert und diskutiert

Die Maßnahmen für die Durchführung der Forschung in der wissenschaftlichen Artikel folgendes:

− Die Literaturübersicht der bekannten Methoden von neuen Institutisonökonomie der Planung und Kooperation von Wassernützung und der Wasserverteilung in gemeinde, regionale und staatliche Ebene;

− Berechnungen des Wertes der Dienstleistungen für die Zustellung des Wassers in den Bauernhöfen;

− Die Entwicklung der Methoden aus Sicht die Institutionökonomie der Wechselbeziehungen unter Farmbetriebe, Wasserbenützerverbände und Politik;

− Neue Strategieentwicklung für die Kooperation bei ländlichen Wassermanagement durch qualitativ-argumentative Szenarioüberlegungen;

− Die Auswahl der experimentalen Regionen, wo mehrere Probleme und Konflikte bei der Wassernützung und Wasserverteilung getroffen werden;

− Die Analyse der klimatischen, natürlichen und wirtschaftlichen Bedingungen des Objektes, wo die Experimente durchgeführt werden;

− Durchführung der Forschungsaktivitäten auf den experimentalen Regionen;

− Datenerhebung, deren Analyse und Ausarbeitung.

Die Subjekte der Forschung sind von staatlichen Seiten Politik als Entscheidungsträger (mit politische Rahmenbedinungen), Wasserbenützerverbände als Lobby und die landwirtschaftlichen Farmbetriebe als Beteiligte in ausgewählte Regionen von Usbekistan [13].

Wassernutungsentscheidungen in Usbekistan werden stark von den hohen Unsicherheiten beeinflußt. Dabei kam es jedoch bisher nicht zu den befürchteten negativen Folgen auf die Nachhaltigkeit bei der Kooperation der Wassernutzung.

Die traditionelle neoklassische Theorie, die Institutionen und Transaktionskosten ausklammert, versagt, wenn die ökonomischen Verhaltensweisen von Landwirten in hohem Maße durch die institutionellen Rahmenbedingungen bestimmt werden. Diese Lücke versucht die neue Institutionenökonomie zu schließen, indem sie die Neutralität dieser Rahmenbedingungen verneint. Die folgende Konzepte kann in der Forschungthema verwendet werden: Property-Rights-Konzept, Transaktionenkosten-Konzept und Agency-Konzept [9]. Durch diese Konzepte können die Methoden ausgewählt werden, die an Schreiben der Artikel verwendet werden.

Die Property Rights-Konzept befasst sich mit absoluten Verfügungsrechten. Sie versucht dabei zu beantworten, inwieweit durch eine staatliche Ordnung absolute Verfügungsrechte verteilt werden sollten. Eine ideale Verteilung wird hierbei vornehmlich unter Effizienzgesichtspunkten betrachtet.

Die Analyse erfolgt als Literaturrecherche. Ergänzend werden vorläufige Ergebnisse aus Expertengesprachen mit den Mitarbeitern der Landwirtschaftsamter und Wasserbenützerbande einbezogen.

DAHLMAN (1979) definiert Transaktionenkosten als «Ressourcenverluste entstanden durch unvollkommene Information»: In einem Markt mit Anbieter (Landwirt) und Nachfrager (Behörde) kommt es durch Informationsaufwand zu einem veränderten Preis-Mengen-Gleichgewicht mit reduziertem Output zu einem höheren Preis [8]. Die Prinzipal-Agenten-Theorie (BOLTON undDEWATRIPONT, 2005) zeigt die Notwendigkeit des Informationsaufwands: Informationsasymmetriezwischen Prinzipal (Agrarbehörde) und Agent (Landwirt) fuhrt zu Problemen vor und nach Vertragsabschlüss. Der Landwirt kann eine Rente generieren, da er höhere Kosten, als zur Erfüllung des Vertrags notwendig sind, angeben kann (adverse Selektion). Ferner ist es ihm möglich, sich nicht an den Vertrag zu halten, ohne entdeckt zu werden (Moral Hazard). Beides führt zur Fehlallokation öffentlicher Gelder [5].

In diesem Zusammenhang stellt sich aber auch die Frage, ob derzeitige Schwellenländer undEntwicklungsländer, in denen der Agrarsektor noch oftmals für die Anpassung von Strukturwandel wirtschaftspolitisch eher benachteiligt als gefördert wird, im Zuge ihrer gesamtwirtschaftlichen Entwicklung agrarprotektionistische Tendenzen entwickeln werden.

Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung werden wichtige Bestimmungsgrößen der Agrarökonomie von Usbekistan und die Wassernutzung von der Landwirtschaft detailliert analysiert. So ist es im Gesamtergebnis mit Hilfe der Regressionsmodelle gelungen, zentrale Determinanten der Agrarprotektion in Schwellenländern aufzuzeigen. Zu nennen wären hier beispielsweise das innerhalb eines bestimmten Landes erzielte Niveau der landwirtschaftlichen Arbeitsproduktivität, der Verstädterungsgrad oder der Anteil der Landwirtschaft an den Erwerbstätigen. Zudem ist die in einem Land erbrachte öffentliche Agrarförderung umso umfangreicher, je weniger dort die landwirtschaftliche Arbeitsproduktivität und die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität voneinander abweichen. Darüberhinaus konnte belegt werden, dass sich insbesondere der Statuseines Landes als mittel- oder osteuropäischer Transformationsstaat und das komparative Gewicht der Agrarexporte an den Gesamtexporten eines Landes signifikant negativ auf das Protektionsniveau auswirken.

Literaturverzeichnis:

1. Agriculture and Water Management of Uzbekistan 2013, Ministerium für Land- und Wasserwirtschaft.

2. Arrow Kenneth. J. The Economics of Agency, in: Pratt, John. W.; Zeckhauser,Richard J.: Principals and Agents: The Structure of Business, S. 37–51, Harvard, 1985.

3. Atteslander Peter. Methoden der empirischen Sozialforschung, Berlin, 2000.

4. Bahner T. Landwirtschaft und Naturschutz: Vom Konflikt zur Kooperation. Eine institutionenokonomische Analyse. Europaische Hochschulschriften Reihe V- Volks- und Betriebswirtschaften, Bd. 2005. Frankfurt am Main: Peter Lang. 1996.

5. BoltonP. und M.Dewantipont. Contract theory. MIT Press, Cambridge, Mass. 2005.

6. Bromley D. and M. M. Cernea: The Management of Common Property Natural Resources: Some conceptual and operational fallacies. World Bank Discussion Papers № 57. 1989.

7. Bromley D. Property Regimes in Economic Development: Lessons and Policy Implications. In: Agriculture and the Environment: Perspectives on Sustainable Rural Development (ed.by E.Lutz). Washington, D.C: World Bank. 1998.

8. Dahlmann C. J. The problem of externality. In: Journal of Law and Economics 22 (1): 141–162, 1979.

9. Hagedorn K. (ed.): Institutioneller Wandel und Politische Ökonomie von Landwirtschaft und Agrarpolitik. Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Gunther Schmitt. Frankfurt: Campus. 1996.

10. Hagedorn K.: Das Institutionenproblem in der agrarökonomischen Politikforschung. Schriften zur Angewandten Wirtschaftsforschung, Bd. 72. Tubingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck). 1996.

11. Nutzung der Hydromeliorativen Systems in Usbekistan, Prof. F. A. Baraev, Taschkent 2008.

12. Daten vom Statistischen Amt der Republik Usbekistan, Taschkent-2015.

13. Zeitschrift «Landwirtschaft in Usbekistan», Taschkent-2015, № 12.

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